Raphael und Cornelia von Grafing, Truchsess und Truchsessin zu Grafing   Der Knappe Tim und Junker Nicolas von Grafing  
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           
Cornelia von Grafing

Die Bäuerin bewirtschaftete alleine mit Ihren beiden Söhnen ein kleines Anwesen in Grafing, da der Vater der Kinder von einer Jagd nicht mehr aus dem Wald zurückgekehrt war.

Ihr Brot und andere Leckereien waren weit über die Dorfgrenzen hinaus bekannt.

Raphael von Grafing

Auf seiner Wanderschaft begegnete er der Bäuerin Cornelia von Grafing, als diese die Leckereien vom Anwesen verkaufte.

Seither ist Raphael an Ihrer Seite. Die Jungen behandelte er von Anfang an wie sein eigen Fleisch und Blut.

Durch sein Handelsgeschick erreichte die Kunde der leckeren Waren auch Lothar von Elbingen und er ernannte die beiden zu seinen Truchsessen.

Tim von Grafing

Er ist der erstgeborene Sohn der Truchsessin Cornelia von Grafing.

Auch er wurde aufgrund seiner Verdienste im Jahre 1224 in den Dienst der Herrschaft gerufen und dem Ritter Martin aus Niederlern zur Seite gestellt.

Nachdem er seine Mutter an der Seite von Raphael gut versorgt und beschützt wusste, konnte er unbesorgt seinem Freiheitsdrang nachgeben und in die weite Welt hinausziehen, um neue Abenteuer zu erleben.

Seine Mutter hofft sehnsüchtig, dass er eines Tages wieder nach Grafing und zur Communitas zurückkehrt..

Nicolas von Grafing

Er ist der zweitgeborene Sohn der Truchsessin Cornelia von Grafing.

Der Lehensherr wurde schon früh auf den fleißigen und mutigen Jungen aufmerksam.

Im Jahre 1224 wurde Nicolas in den Dienst der Herrschaft gerufen und dem Ritter Josef von Manhartsdorf zur Seite gestellt. Seine treuen Dienste wurden 1227 belohnt. Er wurde in den Adelsstand erhoben und kämpft nun als Junker weiter treu an der Seite seines Herren.